Pro und Contra zum Shopping Center

Oktober 5, 2010 by Admin

Contra Shopping Center:
Wie jedes andere Großprojekt in Dortmund hat auch das ECE Center seine Kritiker. Gerne werden wieder die Standard Vorurteile genannt um diese bösen Shopping Center schlecht zureden. Um den Kritikern mit Fakten zu begegnen, hat ECE eigens eine Seite zu dem Thema online gestellt: Fakten statt Vorurteile - wie sind Shopping-Center heute wirklich?
Ein in Dortmund oft genanntes Argument gegen das Center ist die Größe der neuen Handelsflächen. Hier wird befürchtet, dass viele Händler vom Osten- und Westenhellweg in das Center ziehen und so Leerstand entsteht. Die Kritiker sind der Meinung, dass die vorhandenen Flächen ausreichen und deshalb wird das Center als Gigantismus abgetan.
Es wird die weitere Verdrängung lokaler Anbieter inklusive neuer Arbeitsloser befürchtet.
Fast hätten die Kritiker schon Nahrung bekommen, denn Pohland hat sein Geschäft am Westenhellweg auf Grund der neuen Konkurrenzsituation ab Herbst 2011 mittlerweile geschlossen. Die freie Fläche wurde jedoch schon kurz darauf von einer Thalia-Buchhandlung bezogen. Ein weiterer Minuspunkt für ECE ist die Tatsache, dass man Dortmund praktisch mit einmal die komplette Diskotheken Szene wegnimmt. Das Thier Gelände war einer der Haupttreffpunkte des Nachtlebens in Dortmund. Pikanterweise sind genau diese Einrichtungen in dem späteren Center auch nicht erwünscht. Ein dritter, erst kurz nach Baubeginn bekanntgewordener, negativer Aspekt ist der Abriss des ehemaligen Berlet Hauses. Auch wenn es genauso wieder aufgebaut werden soll, ist der Abriss dieses Gebäudes für viele Dortmunder ein No-Go. Hier steht ECE in der Pflicht einen überzeugenden Neubau zu liefern. Im Vergleich zu vielen anderen Projekten ist Kritik bezüglich der Kosten diesmal unnötig. Von den 300 Millionen Euro wird die Stadt Dortmund keinen Cent bezahlen müssen (siehe Fakten). Unter dem Aspekt Kultur wird der Abriss der ehemaligen Silberwache und des Hippie Hauses bedauert. Allerdings hält sich diese Kritik doch sehr in Grenzen, was auf Grund des letzten Zustandes der Gebäude nur allzu verständlich ist. Da das Center nun gebaut wird hoffen die Kritiker wahrscheinlich mittlerweile selber darauf, dass ihre Befürchtungen nicht eintreffen. Herbst 2011 werden wir schlauer sein.

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